06. Januar ´07 - La cumbre nach La India

Um 6:00 Uhr stand ich bei guter Gesundheit ohne jegliche Beschwerden, außer das mein Rucksack immer schwerer wurde, auf. Ich ging nach dem aufstehen zum Fluss um ein Bad zu nehmen und anschließend frühstückten wir. Heute begleitete uns der Häuptling für ein stück der Strecke um Milanio den Weg zu zeigen. Mit Milanio vereinbarte ich das er mich bis Jaque begleitet und wenn er Hilfe auf dem weg bräuchte, er von seinen 35$ täglich dem Begleiter etwas abgeben würde. Bis um 12:00 Uhr blieb der Häuptling bei uns, dann erklärte er den Rest der Strecke nach La India, was nicht allzu leicht zu finden war. Wir waren jetzt schon sehr tief im Dschungel wo es nur noch Trampelpfade, so gennante Trochas gab. Trochas sind die ursprünglichen Wege der Eingeboren die sich dem Natürlichem Relief der Natur anpassen. Wo es keine Möglichkeiten mit Booten gibt, werden Trochas noch heute genutzt. Die meisten sind aber in Vergessenheit geraten. Zur Sicherheit nahm ich die Zielrichtung in meinem Kompass auf. Um 13:00 Uhr nach Verabschiedung des Häuptlings, gingen wir weiter nach La India. Nach 4h ereichten wir den Fluss wo wir einen kurzen Moment auf ein boot warteten um den Fluss zu überqueren. Nach der Überquerung suchten wir das Haus des Häuptlings von La India. Auf dem weg zu seinem Haus hatten wir schon ein Schar von neugierigen Kinder um uns herum, welche der Häuptling ersteinmal wegschickte, mit denen ich aber später noch unzählige Bilder machte. Für die Kinder war meine Digitalkamera ein neues Spielzeug. Ständig wollten sie das ich Bilder machte.










Der Häupling war auch wieder sehr freundlich und bot mir gleich sein Haus als Unterkunft an, was ich natürlich auch hier nicht ablehnte. Nach einer kurzen Unterhaltung nahm ich ein bad in dem Fluss den wir zuvor überquerten. Danach musste ich mit Milanio klären ob wir für den nächsten Tag ein Pferd oder Esel für meinen Rucksack organisieren könnten. Dies war kein Problem und ich war etwas erleichtert.
Das Pferd würde mich 10$ kosten, was ich aber gerne bereit war zu bezahlen. La india ist ein größeres Dorf mit eigener Schule und ca. 20 Häusern. Hier wollte der Häuptling uns zum Essen einladen. Es sollte yuka mit fisch geben, was ich gerne probierte. Nach dem Essen gab ich dem Häuptling ein paar Geschenke wie Angelschnur und Haken, Schmerztabletten und Verbandszeug welches er gerne annahm. Nach einigen Gesprächen mit den Leuten ging ich müde schlafen.

 
  Suedamerika Touren Darien 06. Jan