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30. Januar bis 6. Februar ´07 - Weiterreise nach Columbia bis LetitiaDie Nacht in Puerto Pinja war sehr kurz da ich nicht gut schlafen konnte so das ich schon um 5.00 Uhr aufstand. Ich verbrachte den Morgen am Strand und ging später zur Polizei um mich nochmals mit ihnen zu unterhalten. Sie waren fest am arbeiten, denn hier muss die Polizei selbst hand anlegen. Sie bauten sich eine neue Schutzwand. Also hatten sie groß keine zeit für mich. Der Bootsfahrer kam Stunden zu spät so das wir erst um 16.00 Uhr in Jaque ankamen. In Jaque hat mir der Bootfahrer geholfen das Hotel zu finden und zeigte mir gleich wo der Professor wohnt mit dem ich später nach Columbia fahren könnte. Ich musste bis zum ersten Februar auf meinen Ausreisestempel warten da die Behörde nicht besetz war und der Professor erst am 2.Februar los konnte. Wir mussten uns zusammen in der Behörde melden, Da schon bekannt war das ich zu Fuß nach Columbia wollte, und das ohne Bootsführer, hätten sie mir keinen Ausreisestempel gegeben. Die Tage in Jaque verbrachte ich mit den Einheimischen und einem kurzen Gang ins Krankenhaus um mir ein Mittel gegen Magen Parasiten zu besorgenm, da ich ständig Hunger verspürte. Das Medikament gab mir der dortige Arzt ohne Untersuchung für 1$. Am zweiten Abend haben mich die Leute zu einer Strandparty mitgenommen die mit einem großen Feuer zur Feier des Tages beendet wurde. Am nächsten Abend nahm ich das Mittel. Ich musste nochmals zum Verhör der Polizei die meine Route wissen wollte, und ob ich irgendwelche besonderen Vorkommnisse zu melden habe. Ich konnte nichts besonderes melden so das ich nach einer halben Stunde das Gespräch mit der Polizei beendet habe. Am Abend traf sich der Polizeichef mit mir weil er wollte das ich ihm mein GPS-Gerät erkläre. Ich verlies nach 30 Tagen Darien, wo ich am 2. Februar in Baiha Solano ankam. Darien war für mich eine wunderschöne Zeit in der ich viel lernte. Meine Einreise in Columbia hinterließ keinen guten Eindruck da ich mich in dem Einreisebüro meldete und keiner mir ein Einreisestempel geben wollte und mir gesagt wurde ich bekomme den Stempel in Bogota, der Hauptstadt von Kolumbien. Dies stellte sich aber aber als fataler Fehler heraus. Mein Fehler war das ich mir keine Bestätigung habe geben lassen. So machte ich mich am selben tag (2.feb) auf den Weg nach Bogota. Ich nahm den nächsten Flieger nach Medellin was mich mein restliches Geld kostete das ich noch dabei hatte. In Medellin besorgte ich mir Geld und fragte nochmals wegen dem Einreisestempel wo mir ebenfalls die Fahrt nach Bogota genehmigt wurde, so das ich auch in Medellin sofort nach einem Flieger nach Bogota schaute der mich viel kostete. Von Bahia Solano nach Bogota kostete es mich mich 300$.
In Bogota angekommen ging ich am Abend zur Einreisebehörde „DAS“ die mich wie einen Schwerverbrecher behandelt haben, am Flughafen wollten sie mir ebenfalls keinen Einreisestempel
geben. Die Beamten sagten ich muss mich am Montag den 4.Februar im Hauptamt in Bogota melden und das ich wahrscheinlich eine Strafe und eine Gebühr (Salvacondicto genannt) bezahlen
müsse. Also war ich jetzt Illegal hier und kann ohne den Ausreise Stempel das Land nicht verlassen. So das ich in diesem Moment nicht so viel Spaß hatte. Nach dem stress mit den
Behörden suchte ich mir in Bogota ein Hotel und wartete unruhig bis Montag um mich in dem Amt zu melden. Das Wochenende verbrachte ich mit der suche nach Schuhen die ich nach
langem suchen fand und die Besichtigung von Bogota und schaute mir den Mont Serat an von wo man Bogota von oben besichtigen kann.
Ich blieb bis zum 6. Februar in Bogota wo ich einen Flieger nach Letizia nahm. Das ich jetzt keinen Stempel hatte durchkreuzte alle meine Pläne normalerweise wollte ich eine
mehrwöchige Wanderung im Amazonasgebiet von Kolumbien unternehmen, da ich aber illegal nicht so tief ins Land gehen wollte entschied ich mich für eine Reise nach letizia um dort
eine 5 Tageswanderung zu machen. Noch nirgends wollten sie meinen Einreisestempel sehen. Am Flughafen lernte ich einen Priester kennen der mir eine Unterkunft anbat und bei meiner
suche nach einem Guide behilflich war. Er spielte Gitarre, und da ich auch ein leidenschaftlicher Spieler bin und schon lange keine Gitarre mehr in der Hand hatte fragte ich ihn
ob ich nicht auch einmal spielen dürfte. Also hatte ich wenigstens glück mit den Leuten die sehr hilfsbereit zu mir waren. In Letizia kontrollierten sie mich ebenfalls nicht nach
meinem Einreisestempel und winkten mich durch die Kontrolle. Da ich mit Einheimischen ankam musste ich keine Gebühr bezahlen die normalerweise jeder Ausländer bezahlen muss.
Meine nächsten Guide lernte ich gleich am Flughafen kennen der auf die Familie des Priesters gewartet hat. Wir gingen eine weile zum ihm nach hause wo wir zu Mittag gegessen haben
und wo sie eine Transportmöglichkeit zum Haus des Priester der 18km von letizia entfernt wohnt gesucht haben. Wir verabredeten uns für morgen um die Route festzulegen. Ich vertraute dem Priester so das ich alles bei ihm ließ was ich für meine reise nicht benötigt habe. Das ich nach 6 tagen wieder abholen kann. Das war viel besser weil ich nicht ständig mit meinen Kreditkarten unterwegs war und nicht wie in Darien mit allen meinen Sachen unterwegs war (leichteres Gebäck und eine Sicherheit mehr das die Karten in Sicherheit sind). Mein Guide, Jose Erwin, sagte er selber kann mich nicht durch den Dschungel richtig führen aber kennt einen alten der sehr viel Erfahrung im Urwald hat und er für wenig Geld die fünf Tage mit uns geht. Ich bat ihm 150$ für die fünf Tage inklusive Transport nach Zaragoza und alles essen usw. Er war zufrieden mit dem Geld so das wir gleich eine Bootsfahrt für morgen nach Zaragoza buchten wo wir den Alten treffen würden und von dort aus eine Fünftagetour am Amazonas und seinen zahlreichen Nebenflüssen unternehmen wollten. Jose sprach mit seinem Freund des „DAS“ der ihm sagte das ich beruhigt meine 5 Tagestour machen kann und mich danach melden soll. Das freute mich da ich das nächste Abenteuer im Dschungel angehen konnte ohne Angst zu haben. Jose ging am Abend mit mir zu einem Deutschen der schon seit 25 Jahren hier in Letizia lebt mit dem ich mich mal wieder auf deutsch unterhalten konnte. Er war hier als Missionar tätig bis er sich zum bleiben entschieden hat da er eine Kolumbianerin geheiratet hat. Wir richteten am Abend alles, da wir morgen sehr früh los gehen und morgen früh kein stress haben wollten. Ich war gespannt auf Morgen ob der Dschungel im Amazonas dem Darien ähnlich ist und ob ich hier einmal mehr Tiere zu Gesicht bekomme würde. Müde ging ich am Abend im Hause von Jose schlafen. Abends ging ich im Garten von Jose noch eine Zigarette rauchen, wobei mir der Hund von ihm ins Bein gebissen hatte und es zum glück nur eine kleine wunde war. |
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