05. Januar '07

Nach einem Bad im Fluss machten wir uns ein kleines Frühstück und blieben bis um 8:00 Uhr in Pijibalsal. Heute mussten wir La Cumbre erreichen. Milanio sagte wir würden um 16:30 Uhr dort sein. Jetzt wurde der Weg auch immer mehr mit Pflanzen bewuchert, mein Guide musste immer mehr seine Machete einsetzten. In wunderschöner Natur befinde ich mich jetzt. Immer wieder durchquerten wir Flüsse die herrliches klares Wasser hatten, und zu einem Bad einluden. Darien ist durchzogen von Flüssen wie z.B. dem Rio-Marea, dem Rio-Baudo, und seinen unzähligen Nebenarmen, so dass man Gebiet Darien nur in der Trockenzeit von Dezember bis März Wanderungen durchführen kann. In der Regenzeit ist Darien sozusagen eine grüne Hölle mit Millionen von Moskitos, unendlichem regen und Überschwemmungen usw. Gegen 12:00 Uhr kamen wir an einen Fluss um unser Mittagessen zuzubereiten. An unserem Platz speisten schon die Einheimischen da noch Reste von einem Papagei zu sehen waren. Die Leute hier verspeisen so ziemlich alles. Wir konnten uns heute länger ausruhen da La Cumbre nicht mehr so weit war. Der Pfad wurde immer unerkennbarer, man sollte daher immer einen ortskundigen Führer auf seinem weg mitnehmen um sich nicht im Urwald zu verlaufen.

Wir kamen pünktlich um 16:30 Uhr in La Cumbre, auch wieder einem Dorf der Embera. mit ca. 5 Häusern, an. Im Dorf angekommen wurden wir gleich von unzähligen Kindern betrachtet, auch in la Cumbre kommen nur vereinzelt Besucher. Der Bürgermeister rief uns zu sich. Auch hier bot uns der Bürgermeister eine Unterkunft an, die ich dankend annahm. Nach einem Bad machten wir auf dem Feuer der Familie Reis und die Familie gab uns von ihrem Fisch. Auch hier übergab ich dem Häuptling ein T-Shirt, eine Hose, Verbandszeug und ein Packet Schmerzmittel. Das dorf lebt von Fischfang, Bananen- und Maisplantagen. Wir unterhielten uns angeregt bis um 22:00 Uhr.

 
  Suedamerika Touren Darien 05. Jan