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26. Januar ´07 - Vom Rio-Paveral, in die Nähe von Playa Caraqol - Tag 6Heute hatten wir denn schwierigsten Tag vor uns, da wir heute einiges an Höhenmeter zu bewältigen hatten und uns über 20 km durch denn dichten Urwald schlagen mussten. Ich gab mir selber die schuld das wir schon einen Tag über der Zeit waren, aber meine Guides wollten nach diesem Tag nicht mehr so schnell laufen. Ich fing an sie zu hetzen und machte fast keine Pause was sich aber nicht lohnte, da ich es mir beinahe mit meinen Führern verspielt hätte, und sie mich fast sitzen gelassen hätten. Wir machten uns schnell eine Suppe und gingen schon um 7:00 Uhr auf den Weg indem wir ständig die Marschrichtung des Kompasses kontrollierten. Plötzlich erschienen mehrere Pavarimba (Truthahn ähnliche Tiere) die die Guides versucht haben mit Steinen zu erlegen, weil es angeblich köstliches Fleisch ist .Ich zählte mindesten 7 Stück die wild über uns umher flogen und ab und zu auf einem Baum zur Ruhe kamen und sehr laute Sirenenähnliche Laute von sich gaben. Wir versuchten eine Weile die Pavarimba zu jagen aber sie flogen nach einer weile weg und da wir kein Gewehr mit uns hatten um sie zu erschießen hatten wir auch hier kein glück und gingen weiter in diesem bergigen Gelände wo wir immer wieder auf Flüsse stießen und wir nach längerem laufen eine Pause machten. Literio wollte danach eine weile landeinwärts laufen um später wieder den Kurs Richtung Caraqol zu finden. Am Nachmittag stiegen wir bis auf 900 Höhenmeter auf wo wir lange dem Lauf des Berges folgten, um 18:00 Uhr hatten wir keine Lust mehr weiter zu laufen und blieben mit unseren Wasservorrat an einem von Jägern angelegten Pfad der zur Küste abführt wo die Einheimischen von Playa Mouerto oder von Puerto Pinja mit dem Boot ankamen. Der Pfad zeigte aber keine Anzeichen von Benutzung in der letzten Zeit. Wir fanden Nähe zum Wasser, da wir heute lange gelaufen sind und keiner mehr weiter wollte. Aber die Küste war schon nahe die wir morgen erreichen würden. Wir hatten heute Abend nicht so viel Wasser so dass wir nicht viel kochen konnten und nicht wussten wann es morgen wieder Wasser geben würde. Wir hatten sowieso nicht mehr viel zu essen, der Reis war aufgebraucht und wir hatten nur noch eine Sardinenbüchse aber noch viele Fertigsuppen mit denen wir noch eine weile überleben können für die wir aber Wasser brauchten. Also kochten wir eine Suppe, von unserem Wasservorrat hatten wir noch 3 Liter übrig. In der Nacht überraschte uns eine Wildkatze, es könnte ein Jaguar gewesen sein wir hörten lautes Katzengeheule und es lief etwas sehr nahe vor unserem Nachtlager umher so das wir auch Heute Nacht mit unseren Macheten schlafen gingen. Arisio sprang auf und musste erst einmal seine Machte suchen, wenn da ein angriff stattgefunden hätte wäre es nicht gut ausgegangen. Ich schlief heute Nacht mit einem offenen Auge. |
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