25. Januar ´07 - Vom Rio-Berra nach Rio-Paveral - Tag 5

Das Meer weckte mich heut morgen schon sehr früh auf wo ich erstmal schwimmen gegangen bin das sehr erfrischend war. Meine beiden Guides sind auch bald aufgestanden so das wir unser Frühstück machten wo wir unsere Letzte Maisdose und 2 Hände von dem Reis nahmen. Wir suchten uns immer einen guten Weg entlang der Küste die immer wieder unterbrochen wurde und wir immer wieder in den Dschungel verschwanden um nach einer weile wieder an der Küste aufzutauchen. Wenn die Gegebenheiten es zuließen wollten wir einiges an der Küste entlang laufen was aber ebenfalls nur ein langsames foranschreiten erlaubte. Zu einer guten Zeit fanden wir die Meeresmündung des Rio-Paveral den wir nach der Pause noch stundenlang in den Dschungel folgten um von dort morgen mit dem Kompass die Marschrichtung zu laufen. Wir mussten einen großen Küstenabschnitt umlaufen in dem wir erst mal eine weile in eine andere Richtung laufen mussten, da von unserem Standort das Meer stark landeinwärts geht.










Wir machten für eine weile die letzte Pause am Meer wo wir noch Kokosnüsse mit nahmen und dann durch den Fluss wateten, der für heute eine lange zeit die Marsch Richtung war. Der Fluss zog sich durch ein Tal, dadurch war es für uns leichter im Fluss zu laufen als ständig in diesem unwegsamen Gelände. Nach vier Stunden durch den Fluss entschied sich Literio für das einschlagen der Kompass Richtung da er noch nach einem Tier zum essen suchen wollte. Also suchten wir ein guten Weg um nach oben zu kommen um wieder am Land entlang zu laufen. Der Fluss machte ebenfalls eine südwestliche Biegung so das wir Wasser in unserer Nähe hatten. Literio und Ariso suchten ständig nach Höhleneingänge um ein „Onejo“, ein Wildschweinähnliches Tier, für heute Abend zu jagen, aber sie hatten leider kein glück, so dass wir uns mit dem nötigsten abfinden mussten.










Wir suchten anschließend nach der missglückten Jagd einen Platz in der nähe des Flusses den wir um 17:00 Uhr auch fanden und unser Nachtlager einrichteten. Da waren wir heute wieder im Dschungel zum schlafen, ständig wechselte ich auf meiner Reise die Umgebung. Ich schlief meistens eine Nacht dort und verlies wieder den Platz. Wir machten uns was zu essen und Literio kam die Befürchtung auf das Leute in der Nähe sind und wollte das Feuer löschen, was sich aber doch als Tier oder anderes rausstellte. Keiner von uns wusste wem wir hier begegnen würden, das schlimmste wären Einheiten der FARC Guerrilieros die sich angeblich im Grenzgebiet aufhalten und nach Jaque Camps in den Bergen haben. Aber in Richtung Panamacity wurden schon seit langen keine Vorfälle gemeldet. Wir schliefen mit der Machete und ich versteckte mein Geld unter meinem Zelt, indem ich es in einer box vergraben habe.

 
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