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24. Januar ´07 - Wieder eine Nacht am Strand - Tag 4Als ich aufwachte war mein Arm immer noch dick und schmerzte. Ich kühlte ihn wieder im Fluss. Wir frühstückten nur wenig, da wir nicht wussten wann wir ankommen, so dass wir mit dem Essen sparsam umgehen mussten. Gestern Nacht liefen noch krebse vom Wald ans Meer die Literio in Wasser kochte und ich ein Stück probierte das ich gleich wieder ausspuckte. Mir schmeckte das überhaupt nicht, sie waren total bitter aber den Leuten hier schmeckt es. Wir machtem uns bald auf den Weg der wieder durch tiefen Urwald vorbei an einem ehemaligen Drogenlabor aus den Achtzigern, wo man heute allerdings nicht mehr viel davon erkennt. Literio erzählte das hier sogar Helikopterlandeplätze waren und über 100 leute beschäftigt waren. Ich konnte heute schneller laufen als mit den Stiefeln aber ich musste aufpassen das ich mir nicht zu viele Wunden holte, wovon ich aber schon einige hatte. Da der Boden sehr oft mit Stacheln und spitzen Steinen usw. übersät war. Wir fanden um 12:00 Uhr einen guten Platz um zu rasten. Wir waren am Rio-Berra dem wir nach dem essen bis zur Pazifikküste folgten was sich als schwierig herausstellte, da plötzlich der Fluss mehrere Meter in die tiefe stürtze und wir einen anderen Weg suchen mussten um an unser heutiges Lager zu kommen das sich an der Meermündung des Rio-Berra befand. Wir gingen die nicht ganz so steilen Klippen hinunter wo wir zu einer guten Zeit am Nachtlager waren was auch gut war da ich meine Kleidung waschen musste. Am anderen Ende liegt Puerto Pinja das noch relativ weit entfernt liegt. Nun durfte ich heute also wieder am Strand mein zelt aufbauen und wir hatten Glück das es hier frische Kokosnüsse gab mit denen wir ein nährreiches Essen zubereiten konnten, das wir mit frisch gefundenen Muscheln fein angebraten haben. Wir sind jetzt etwa 50km unterwegs, so dass noch etwa 40km zu gehen sind. Unser Essen geht langsam aus es sind nur noch ausreichend Fertigsuppen vorhanden und ein paar Konserven und 4 Hände voll Reis und zwei Packungen Nudeln, damit werden wir noch einige tage durch kommen. Heute Abend wurde uns klar das noch einiges der Strecke fehlt wo wir die Küste entlang schauten und sich der Orientierungspunkt von Puerto Pinja noch weit in der ferne befand aber der Rückweg weiter war da ich mir sorgen wegen der Polizei machte und keine Suchaktion wegen mir wollte. Literio und sein Sohn sahen es locker mit der Polizei sie meinten es gäbe keine Probleme. Mir war da schon komisch weil ich ja am nächsten Tag sollte. Nach langer Unterhaltung gingen wir nach diesem Anstrengendem Tag schlafen. Ich dachte viel über die Situation mit der Polizei nach so das ich eine unruhige Nacht hatte. |
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