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23. Januar ´07 – Vom Rio-Diabelo zu einem unbenannten Strand - Tag 3Ich wachte heute früh auf und mein Arm war geschwollen und bereitete mir starke Schmerzen. Ich hielt gleich meinen Arm in den kalten Fluss um die Schwellung zu mildern, die aber noch mehrere Tage anhob. Wir gingen nach dem Frühstück den Fluss entlang um die Pazifikküste zu finden die wir dann kurze Zeit später gegen 9:00 Uhr fanden. Da wir aber die Küste nicht weiter laufen konnten gingen wir wieder zurück in den Dschungel um einen besser begehbaren Abschnitt der Küste zu finden. Wir liefen noch 2h bis wir durch hinabklettern der Felsen den Sandstrand erreichten. Am strand suchten wir erstmal Muscheln um unsere heutige Suppe zu verfeinern. Wir blieben eine weile am Strand bis wir uns weiter machten den Weg entlang der Pazifikküste zusuchen. Ich lief noch eine kurze zeit bis ich nicht mehr mit meinen Gummistiefel weiter laufen wollte, weil meine Füße später schaden bekommen hätten. Ich gab sie meinem Guide Literio der die ganze zeit Barfüßig unterwegs gewesen war und deshalb froh war das er endlich mal wieder Gummistiefel hatte. Ihm passten sie recht gut. Von hier waren es noch etwa 60km die ich jetzt Barfüßig und teilweise mit Sandalen, die ich mir selbst aus Seilen um die Füße gebunden hatte, durch den unwegsamen Urwald und entlang der Küste laufen musste. Vom Strand aus suchten wir einen gute Möglichkeit zum nächsten Strand zu kommen. Wir mussten einen Umweg machen da die Küste zu gefährlich wurde. Wir gingen die Klippen wieder hoch um vom Dschungel aus nach etwa 3h Marsch wieder einen weg hinunter zum Strand zu finden. Mein Arm schwoll heute Mittag immer mehr an. Es ging eine weile durch bergiges Gelände bis wir hinunter zu unserem heutigen, bis jetzt besten Schlafplatz kamen. Das war für mich heute nach so vielen Tagen im Urwald mal eine schöne Abwechslung am Strand zu schlafen, obwohl es wegen dortigen Drogenschmugglern, die zum Teil ihren Stoff auch über die Pazifikküste unters Volk bringen, recht gefährlich war. Angeblich wird auch über Die Trochas von Kolumbien aus weiter übers das Gebiet Dariens in Richtung Karibischem Meer starker Schmuggel betrieben der Von den Farc kontrolliert wird. Die Schmuggler werden Narcoticos oder Trafficante genannt und mit diesen Leuten ist nicht zu Spaßen. Also hoffte ich die Nacht das kein boot durchfährt und die ganze Nacht war ruhig. Ich schlief dann doch gut ein. Wir entdeckten noch eine riesige Eidechse die der Guide essen wollte sie aber doch verschwand. |
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