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Die Nacht war ziemlich aufregend viele, Tiergeräusche und rascheln der Bäume war zu hören, so dass ich diese Nacht nicht viel
geschlafen habe. Wir brachen dann bald auf und folgten lange dem Flusslauf des Rio-Qdio. Als ich von Stein zu Stein sprang um den
Fluss zu überqueren hatte ich wieder das Vergnügen ein kaltes bad zu nehmen, wo ich jetzt auf meiner Reise schon 4 mal ins Wasser
geflogen bin. Ich hatte wieder ziemliches Glück das nur meine Sachen ein wenig nass wurden. Wir blieben eine weile an der Stelle
und machten uns einen Zitronensaft und ich lies meine Kleidung eine weile trocknen. Meine Stiefel schmerzen mich beim laufen immer
mehr so das ich sie bald auszog und meinem Guide schenkte, da er barfüßig lief. Ständig überprüften wir die Marschrichtung und den
lauf des Rio-Qdio den wir bald wieder verliesen um den Rio-Diabelo zu finden.
Wir mussten heute unseren Wasservorrat voll machen da wir nach dem Essen die nächsten 4h keine Flüsse mehr in der nähe haben würden.
Also füllten wir alles auf und machten uns um 12:00 Uhr weiter auf den Weg. Wir liefen stundenlang einen berg hoch wo wir schliesslich
auf 400 Höhenmetern waren.
Beim laufen wollte mich ein Insekt „Wipa“ genannt in den Hals stechen, was ich aber zum glück noch früh genug erkannte und es mich
deshalb nur in den arm gestochen hat, welcher am nächsten Tag sehr angeschwollen war und schmerzte. Davon spürte ich heute allerdings
noch nichts. Wahrscheinlich bekam ich in der Nacht eine allergische Reaktion auf das Insekt. Hier habe ich viele spuren von Tapiren,
Jaguaren und anderen Tiere gesehen. Später ging es bergab wo wir anschließend den Rio-Diabelo fanden und einen guten Platz zum schlafen
hatten. Heute sind wir etwa 15 km gelaufen die mich sehr angestrengt haben und ich mich erst mal eine weile ausgeruht habe bevor ich
angefangen habe mein Nachtlager zu errichten. Literio machte heute Tortilla mit Tomatensoße das mir gut geschmeckt hat und wir uns
noch eine weile am Lagerfeuer ausruhten. Wir waren jetzt den zweiten Tag unterwegs und hier war ich in unberührter Wildnis das hat
mir sehr gefallen, und ich kam auch gut mit meinen Helfern klar. Die Nacht war wie immer erfüllt von einer faszinierenden Geräuschkulisse
und es war jede Nacht anders. Über die Nacht bemerkte ich ebenfalls noch nichts von meinen kommenden Schwellungen. Bis jetzt waren wir
25km unterwegs und mussten noch ein langes stück zurück legen. Am Rio-Diabelo versuchten wir zu fischen hatten aber kein glück und
Literio meinte dazu dass in der nähe vom Meer die Süßwasserfische ins Landesinnere gehen und wir morgen mehr glück mit Muschelsuchen
am strand hätten. Hier in diesem Gebiet habe ich bis jetzt die schlechtesten GPS-Signale. Ab Morgen ist Litazio auf meinen Kompass
und Die Strände und natürlichen Gegebenheiten angewiesen.
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