![]() |
21. Januar ´07 - Auf dem weg nach Puerto Pinja - Tag 1Wir standen alle sehr früh auf um unser Zeug zu packen und nochmals gut zu frühstücken. Ich ging wieder meine Ausrüstung durch und nahm die Kompassrichtung auf der karte die Südwestlich 151° war. Mit dieser Richtung und entlang den Flüssen und Stränden würden wir Puerto Pinja finden. Heute kennt Literio noch die Gegend. Wir gingen nach dem Frühstück vollgeladen zu dritt los in Richtung des Rio-Qdio der 10 km entfernt war. Ich zwängte meine Füße mal wieder in die engen Gummistiefel .Wir machten einen halt um uns bei der Polizei abzumelden und machten eine fast fatale Aussage das wir in etwa 5 bis 6 tagen ankommen würden und die Polizei meldete das natürlich nach Puerto Pinja. (Wir brauchten aber insgesamt neun tage und die Polizei wollte noch einen weiteren Tag warten bevor sie eine suche begonnen hätten, was sehr teuer ist. Soviel zur Aussage einheimischer zu Entfernung und zeit, was mich beinahe viel Geld gekostet hat.) Nur eine kurze Zeit liefen wir an besiedelten Gebiet entlang bis wir ganz in den Dschungel verschwanden. Unser Weg den wir uns geschlagen hatten ging nur sehr langsam vor sich weil wir erstmal den weg frei räumen mussten und Literio ständig den Weg kontrolliert hat. Sein Sohn hat nicht viel Erfahrung, sein Vater bedauert dies auch und will das er jetzt etwas dazulernt. Aber Arisio machte auf mich einen fähigen Eindruck. Dieser Teil Dariens ist sehr bergig und hat sehr viele Flüsse die in Richtung Pazifik fliesen, was für uns ein guter Wegweiser war. Wir liefen noch eine weile bis wir an einem Fluss Pause machten. Hier begegneten uns mehr Tiere wie Vögel, kleine Affen und viele Insekten. Während wir am kochen waren kamen wieder viele kleine Affen um uns zu beobachten. Nach der Suppe ruhten wir uns hier aus und die Affen blieben ständig bei uns, welche ich aber leider nicht fotographieren konnte. Sie waren immer zu schnell. Wir gingen bald weiter Richtung Rio-Qdio weiter den wir bald erreichten und entschlossen uns einen guten Platz für die Nachtruhe zu finden, den wir auch bald fanden. Der Platz hatte heute ein von Natur geschaffenes Bett. Literio und Arisio richteten ihr Nachtlager auch schnell ein indem sie palmähnliche Blätter auf den Boden legten und noch eine Decke daraus machten, fertig war ihr bett für heute. Nach diesem aufregendem Tag kochten wir wieder einmal Reis und Thunfisch und unterhielten uns noch eine weile bis wir dann erschöpft schlafen gingen. |
![]() |



