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Anfang:El real nach la India 04.Jan bis 07.Jan ´07Nach einer ruhigen Nacht im Hotel ging ich morgens nochmals meine Ausrüstung durch. Mein Rucksack
wog jetzt ca 30kg. Ich hatte in meiner Ausrüstung ein Zelt (Gooshammer), eine Isomatte (ridgerest),
einen Leichtgewichtsschlafsack, meine Kleidung, sehr viele Medikamente und Verbandszeug, teils als
Geschenk oder auch zur ersten Hilfe auf meinen Weg, Wasserentkeimungtabletten (Micropor), 4liter
Wasserbeutel. Für die schnelle Wasserentkeimung benutzte ich UV-Entkeimung Steripen (in Darien kann
das Wasser zum Teil sehr stark mit Bakterien und anderen schädlichen Organismen befallen sein, man
sollte es daher immer entkeimen) Ausserdem führte ich noch eine Machete, einÜberlebensmesser, Angelzeug,
ein 15 Meter Seil, einige Kleinteile wie Streichölzer usw., Kochgeschirr (Topf usw.), ausreichend
Lebensmittel für ca 7 Tage (4 kg Reis, Salz, Zucker, Fertigsuppen, Zwiebeln, Knoblauch, usw.), ein
Garmin Gecko201 GPS-Gerät, eine Sony Cybershot Digitalkamera und ein GPS-Gerät für die Digitalkamera
(speichert Koordinaten um sie später mit den bilder auf Googelearth oder ähnlichen Programmen zu betrachten). Fertig gepackt machten wir uns nach Verabschiedung der Familie auf den Weg zu unserem ersten Ziel: Pijibalsal. Um 9:00 Uhr verließen wir nach nochmaliger Abmeldung bei der Polizei, die heute umgänglicher als gestern war, El Real. Auf dem Weg kamen wir an vereinzelten Häuser mit Bananen oder Maisplantagen vorbei. Relativ oft mussten wir kleine Flüsse überqueren, die Wege waren noch ziemlich offen da wir im Moment noch in besiedeltem Gebiet unterwegs waren. Gegen 12:00 Uhr machten wir an einem Fluss Feuer und kochten eine Suppe. Total durchgeschwitzt ruhten wir uns nach dem Essen aus. Mit neuen Kräften und wieder Trocken machten wir uns wieder auf den Weg. Später kauften wir noch Orangen bei einer Familie die ihr Haus total allein stehend im Urwald hatten. Manche Familien leben hier total von der Zivilisation abgeschieden von ihren Bananen oder Maisfeldern. El Real ist jetzt ca 6h Fußmarsch von ihrem Haus entfernt, da kann man nicht mal schnell was einkaufen gehen. Nach Pijibalsal waren es noch ca 2,5 Std. Kurz ausgeruht verabschiedeten wir uns und liefen noch den Rest der Strecke nach Pijibalsal. Immer wieder durchquerten wir Bananenplantagen, machten kurze Pausen an den zahlreichen Flüssen und ereichten nach diesem anstrengenden Tag um 18:30 Uhr Pijibalsal, wo uns der freundliche Dorfbürgermeister bei sich zu Hause aufnahm. Nach kurzer Begrüßung nahm ich erstmal ein Bad im Fluss. Anschliessend übergab ich dem Bürgermeister eine Hose und ein Tshirt als Geschenk und ein Fischernetz für die Dorfgemeinschaft. Freundlich übernahm er die Geschenke und fragte mich ob wir nicht etwas essen wollten. Pijibalsal ist ein kleines aus ca. 10 Häusern bestehendes Dorf der Embera Eingeborenen. Langsam kamen mehrere Personen um das Haus des Bürgermeisters um zu erfahren wer ich bin. In Pijibalsal gibt es nicht so oft Besuch so das ich eine willkommene Abwechslung für die Leute war. Wir unterhielten uns noch lange bis wir gegen 22:00 Uhr schlafen gingen. |
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