Ein Kurzbericht meiner Reise - 3 Monate in Südamerika



Schon lange hatte ich den Traum, zu Fuß von Panama aus durch den Dariendschungel nach Kolumbien zu reisen .Nachdem ich bereits fast ganz Mittelamerika bereiste, wollte ich dieses Jahr mein bisher größtes Abenteuer in Angriff nehmen, die berüchtigte, fast unerforschte Wildnis im Grenzgebiet zu Kolumbien zu erleben.

Meine Reise führte mich etwa 5000km von Panama nach Lima (Peru). Die Provinz Darien wird in Lateinamerika “Stöpsel“ genannt da hier der Straßenverlauf der Panamericana durch unerschließbarem Regenwald unterbrochen wird. Die einzige Möglichkeit diese natürliche grenze zu überwinden ist über Dschungelpfade oder mit dem boot an einer der beiden Küsten entlang. Das Darien hat schon lange einen ruf als eine von Guerilleros, und Paramilitär, und Drogenschmuggler belagerte Zone. Das Auswärtige Amt rät einem schon lange von einer reise ins Darien ab. Nach langer Überlegung entschloss ich mich die Tour Von Panama nach Peru Zu wagen. Am 29.12 06 kam ich in Panamacity an, wo ich Silvester verbrachte. Dort deckte ich mich mit ausreichend Proviant ein da auf meiner mehrwöchigen Wanderungen sehr schwer werden würde die nötigen Lebensmittel zu finden. Ich machte mich bald auf den weg nach El Real wo ich auf der Polizeistation meine Erlaubnis zu Fuß nach Kolumbien zu gehen einholen wollte. Nach der dortigen Sicherheitslage wurde mir ein Grenzübergang nur mit dem boot von Jaque genehmigt. Also suchte ich mir einen einheimischen Führer der mit mir die 230km lange strecke durch den Dschungel Nach Jaque an der Pazifikküste geht. Ich verbrachte 30 tage in der Natur und teilweise in den Dörfern der dortigen Urwaldbewohner. In dieser Zeit ernährten wir uns von selbst gefangenen Fischen und Flusskrebsen die köstlich waren. Mein weg ging durch dichten Dschungel bis wir Playa Mouerto an der Pazifikküste erreichten, wo ich mir einen neuen Führer für den weiteren Verlauf der Strecke suchen musste, da sich Melanio zurück in sein Dorf verabschiedete. Von Playa Mouerto aus ging es durch noch unerschlossenes Gelände Richtung Kolumbien. Mein Weg führte bis 60km vor die Grenze Kolumbiens wo mir die weiterreise vom Militär untersagt wurde. Die weiterreise wurde mir mit den nötigem Ausreisestempel der von den Behörden nur mit einem Bootsführer der Panama über den Seeweg verlasst gegeben. Eigentlich wollte ich das komplette Darien zu fuß durchqueren aber die letzen 60km ist Guerillerogebiet und ein Weitermarsch wird untersagt .Mit dem Boot in Kolumbien angekommen bekam ich von Den Zollbehörden kein Einreisestempel. Ich hätte über einen der legalen Grenzübergänge gehen müssen das mir nicht bekannt war. So musste ich nach 2wöchigem Aufenthalt 300$ strafe bezahlen. Wegen meiner illigalität konnte ich mein Reise vorhaben nicht wie geplant durchführen. Ich machte mich nach kurzem Aufenthalt in Bogota auf den weg nach Letizia im Amazonascolumbiano. Von dort aus unternahm ich eine Fünftägige Tour durch den Dschungel vom Amazonas. Mich faszinierte der Dschungel so, dass es mich nach Erledigungen nochmals in den Peruanischen Dschungel zog. Nach ausgiebigem reisen in den Urwäldern Südamerika Flog ich von Iquitos nach Cusco um in den Anden eine nicht so bekannte Inka route, mit dem Höhepunkt Machu Pichu, zu besichtigen. Mein 15 tätige Wanderung war der krasse Gegensatz zu meinen Dschungeleindrücken die Anden boten mir in atemberaubendem Höhe einen beeindruckendem Panoramablick.

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